Wer denkt, dass unsere Sonne, der zentrale Stern in unserem Sonnensystem, ein sehr großes Objekt im Weltall ist, der hat aus menschlicher Sicht von der Erde sicherlich recht.
Wenn man dann aber einen Blick auf andere Sonnen wirft, das schrumpft diese Sicht ganz schnell auf "ach wie niedlich".
Zwei dieser roten Riesen sind in dem folgenden Bild zu sehen, Aldebaran und Beteigeuze.
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| Aldebaran und Beteigeuze |
Da entschlüpft einem schon mal ein leises "wow!".
Aber dann schaut man auf dem Bild nach links und entdeckt einen weiteren roten Riesen: Beteigeuze
Genau genommen ist Beteigeuze sogar ein roter Überriese. Trotz seiner fast zehnfachen Entfernung im Vergleich zu Aldebaran leuchtet er heller als dieser.
Das liegt daran, das er ungefähr den tausendfachen Durchmesser der Erde hat. Bildlich vorstellen kann man sich das kaum, darum hier eine Vergleichsgrafik, die bei Wikipedia zu finden ist:
| Größenvergleiche Planeten und Sterne (Quelle: Wikipedia) |
Einen Vergleich zwischen Sonne und Aldebaran kann man an Bild 3 und 4 erkennen, den direkten Vergleich zwischen Aldebaran und Beteigeuze auf Bild 5.
Da ist unser "wow" von vorhin doch glatt einem offenen Mund gewichen, oder?
Aber den Mund könnt ihr wieder zumachen, denn wie lange wir Beteigeuze noch als Stern am Himmel sehen können, ist fraglich. Da er bereits als roter Überriese eingestuft wird, könnten ihm bald der Rohstoff ausgehen, und er wird in einer Supernova sein Leben als heller Stern beenden. Wann diese Supernova stattfinden wird, ist unklar, Spekulationen reichen von tausend bis hunderttausend Jahren. Wenn es dann aber soweit sein sollte, wird dieses Spektakel am Nachthimmel nicht zu übersehen sein. Denn die Leuchtkraft wird bei einer Supernova um ein vielfaches höher. Beteigeuzes Sterben könnte dann so hell wie der Vollmond am Himmel leuchten.
Und was bleibt dann übrig von Beteigeuze? Ein kleiner Neutronenstern mit einem Durchmesser von 10 -20 km und der Masse von unserer Sonne.
Aber nochmal kurz zurück zu meinem Bild: Unten links fällt ein weiteres helles Objekt auf. Dabei handelt es sich um den Orion-Nebel, auch M42 genannt. In einer klaren Nacht im Winter kann man den Nebel auch mit bloßen Auge als verschwommenen hellen Fleck erkennen. Im Fernglas ist M42 bereits gut zu sehen.

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