Um den 12. August herum haben die Perseiden ihr Maximum. Das heißt, es können bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde (!) beobachtet werden. Seinen Ursprung hat dieser Sternschnuppen-Schwarm im Kometen 109P/Swift-Tuttle.
Aber wie entstehen Sternschnuppen überhaupt?
Kometen verlieren bei Ihrer Reise um die Sonne eine Spur von kleinsten Partikeln auf der Umlaufbahn, sozusagen eine Staubspur. Wenn die Erde dann die vom Kometen im Weltall hinterlassene Staubspur kreuzt, dann treffen die Staubpartikel auf die Erdatmosphäre und regen die Luft um die einzelnen Partikel wegen der hohen Geschwindigkeit zum Leuchten an. Das ist dann das, was man als Sternschnuppe am Himmel sieht.
Der Bereich am Himmel, aus dem die Sternschnuppen eines Schwarms zu kommen scheinen, wird übrigens "Radiant" genannt. Der Radiant der Perseiden liegt im Sternbild Perseus, welches im Sommer im Nordosten unterhalb der Cassiopeia zu sehen ist:
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| Die Perseiden (Bild aus Stellarium) |
Eine recht umfangreiche Liste an jährlich auftretenden Meteorschauern gibt es bei Wikipedia.

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